Stadt der Morgensonne

Anders leben

Eine Ansammlung von vielen verschiedenen Gemeinschaftskonzepten

Wer also bisher bei seiner Gemeinschaftssuche gescheitert ist, weil er sich auf keine Ernährungsform
oder Spiritualität festlegen wollte, oder wer sich noch nicht „perfekt“ genug fühlte,
um den Ansprüchen einer Gemeinschaft gerecht zu werden, kann sich hier erstmal entspannen.
Hier ist Vielfalt erwünscht.
Du bist hier willkommen, wenn dich die Sehnsucht nach einer schöneren Welt ruft.
Wenn du bereit bist, deine Schritte dafür zu gehen.
Welche das sind, entscheidest du erstmal selbst.
Über allem liegt der Geist der Verbindung.
Auch, wenn wir anders essen, anders glauben, eine andere Form von Beziehung leben,
sind wir im Übergeordneten auf demselben Weg, nämlich dem Weg zu einer liebevollen,
toleranten und friedvollen Gesellschaft.
Keiner von uns muss der perfekte Öko, ein Veganer, ein Rohköstler oder ein spiritueller Super-Guru sein.
Sei du dein eigener Guru und fühle dich frei, deine Erkenntnisse in deinem eigenen Rhythmus zu leben.

Alle Wohnkonzepte „erlaubt“
Ob alleine Leben im EFH über Haus-WGs, Mehrgenerationenwohnen, Co-Housing, mobile Häuser,
Bauwagen-Siedlungen, Jurten, etc…
Jeder lebt nach seinem Geschmack, es darf experimentiert werden.

Eine Art Riesen-Bullerbü
Im Besonderen begründen wir einen Ort,
von dem jedes Kind schon immer geträumt hat – und wir übrigens auch!
Astrid Lindgren würde sofort einziehen.

Familie geht vor 
Wir wissen, dass es wichtig ist, dass eine Familie möglichst viel Zeit miteinander verbringt.
Die Hirn- und Bindungsforschung bestätigt das inzwischen, und wir wissen es tief in uns drin sowieso.
Die inzwischen alltägliche mangelnde emotionale Versorgung der Kinder durch ihre Mütter (und Väter)
aufgrund der Fremdbetreuung (oftmals schon ab den ersten Lebensmonaten) erschafft
tiefenpsychologisch betrachtet Heranwachsende, die sich weder wahrnehmen noch
gesundes Bindungsverhalten leben können.
Eine wirkliche Veränderung unserer Gesellschaft braucht das Herangehen an die Ursachen.
Dazu gehört der unbedingte Schutz von Kindern und Familien.
Deshalb setzen wir viele gute Ideen um: Eltern-Kind-Büros, Co-working-Spaces,
gegenseitige Betreuung unter befreundeten Familien, nachbarschaftliche Unterstützung
und das organische Wachsen einer Großfamilie statt Fremdbetreuung.

Frauen dürfen Frau sein
Wenn wir Familien unterstützen, unterstützen wir auch Frauen,
liebevoll ihr Muttersein zu leben und zugleich ihr Potenzial in die Gemeinschaft und
die Welt einzubringen.
Die Entscheidung „Kind oder Karriere“, Arbeiten gehen oder „Heimchen am Herd“,
fällt damit endgültig von Frauen ab.
Unsere neue Arbeits- und Nachbarschaftskultur ist reich an vielen guten Lösungen,
damit jede Familie ihren Weg findet.

Eine neue LERNKULTUR
Wir erschaffen dazu ein lebendiges Zentrum, das eine Mischung aus
Volkshochschule und Stadtbücherei ist, mit vielen nutzbaren freien Räumen
und Begegnungsmöglichkeiten, aber auch Möglichkeiten für Rückzug und Stille
inmitten dieses pulsierenden Lebens.
Verbunden damit ist ein Kulturzentrum und Kulturcafé, das wie ein Magnet
inspirierende Menschen anzieht und somit ein Pool an Vernetzung und Inspiration wird.
Das alles wird von kleinen und großen Menschen gemeinsam genutzt.

Der Mensch ist aus sich selbst heraus neugierig und will lernen!
Wir wissen, dass Lernen nicht an feste Zeiten und Plätze gebunden sein muss, sondern dass Lernen
immer und überall geschieht. Alle Menschen haben Recht auf Bildung und Weiterentwicklung.
Wir wollen bedeutsam daran mitwirken, dass die Schulpflicht, also die Pflicht, zu bestimmten Zeiten,
an bestimmten Orten, bestimmte Inhalte lernen zu müssen, aufgehoben wird und Lernen für alle,
egal ob sie sich für Schule oder Lernen zu Hause und in der Gemeinschaft entscheiden,
ein freudvoller freiwilliger Vorgang wird.

Das Wort INKLUSION werden wir vergessen, weil wir es nicht mehr brauchen.
Wir leben ohne Diagnosen und Schubladen.
Ein Kind, das starken Bewegungsdrang hat, darf das haben.
Ein Kind, das still ist, darf das sein. Ein Mensch mit Behinderung hat eine sichtbare Behinderung,
so wie wir alle unsichtbare Behinderungen haben, emotional, seelisch und geistig …
…. und alle sind wir VOLLKOMMEN, wie wir sind.
Wir erforschen unsere Möglichkeiten im Umgang miteinander, ohne uns zu sortieren und zu bewerten.
Es entstehen Projekte, um Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren Besonderheiten
in unsere Gemeinschaft zu integrieren, so natürlich, wie uns möglich.

Stätte für KÜNSTLER, MUSIKER, DICHTER, DENKER, KREATIVE.
Nicht, weil das mehr Wert hat als andere Talente, nein, weil wir es bisher als reines Schmuckwerk
unserer rationalen Gesellschaft genutzt haben.
Wir sind aber ALLE in unserem tiefsten Wesenskern kreativ und schöpferisch!
Wir erschaffen Räume, damit Kreativität und schöpferisch sein für alle zugänglich ist.
Frei nach Andy Warhol: „Jeder ist ein Künstler.“
So ist auch jeder ein Musiker, ein Sänger, ein Dichter, ein Philosoph.
Deutschland ist das Land der großen Dichter und Denker, der feingeistigen tiefgründigen
und sensiblen großen Künstler.
Lassen wir gemeinsam diese Energie wieder aufleben!
(Durch Bereitstellen von Gemeinschaftsateliers, Werkstätten, Proberäumen)

Eine höhere Macht anerkennen
Wir verwirklichen einen Ort, an dem jeder frei seine ihm eigene Spiritualität oder Religion leben kann.
Wir verwirklichen ein spirituelles Zentrum, einen Ort, an dem Jahreszeitenfeste, Hochzeiten und Rituale
gefeiert werden können und der Raum für Zentrierung, Meditation, Innenschau bietet.
Wir sehen Spiritualität im Sinne von Verbindung zu der höheren Kraft, zu Gott,
zu „wie immer du es nennen willst“, als essentielle Grundlage an für das Gelingen des neuen Miteinanders.
Wir können das spirituelle Zentrum auch „ZENTRUM DER VERBINDUNG“ nennen,
denn darum geht es.
Verbunden sein mit allem: dem Sichtbaren wie dem Unsichtbaren.
Mit unserer Seele, mit Gott, mit unserem Herzen, mit unserem Verstand und uns einander.
So wird uns alles gelingen und wir können damit weltweit inspirieren.

Das Auflösen der getrennten Welten
Die Trennung der Menschen in Kindergartenkind, Schulkind, Teenager, Erwachsener,
Alter, Junger, Arbeitender, Arbeitsloser, Behinderter, Autist, ADHSler, „Hartzer“…
entspringt einer Kultur der grundsätzlichen Trennung und Bewertung.
Die Wertschätzung aller um uns herum im Wissen, dass jeder Talente und Gaben hat,
die er einbringen kann, ist, was wir leben wollen.
Ein sich gegenseitiges Bereichern in der Vielfalt aller Lebensjahre, aller Herkünfte,
aller Umstände, ist eine Fülle, die wir wiederentdeckten wollen.
Bilder von Freundlichkeit untereinander. Von Omis, die mit Teenies zusammensitzen
und ihnen Socken stricken beibringen.
Kaffeekränzchen im Kulturhaus, wo Alte erzählen von früher, aus ihrem Leben.
Bilder von Kindern und Jugendlichen und Erwachsenen völlig gemischten Alters,
die zusammen eine Band gründen.
Lasst uns diese Fülle leben und noch viel mehr.

Verbunden sein mit der Welt da draußen
Wir stiften an, wir inspirieren, UND wir wachsen und lernen mit der Realität da draußen.
Wir schaffen Kooperationen und Verbindung mit Schulen, Organisationen, Vereinen, Firmen, Menschen.
Unser lebendiges Zentrum, unser Kulturcafé, unser Bildungszentrum, unsere Seminare, Workshops und Feste,
unsere Firmen und Arbeitsplätze und Möglichkeiten ziehen Menschen aus der gesamten Region
und sogar weltweit in unsere Stadt und lassen einen lebendigen Austausch entstehen.
Wir wollen uns keine „Seifenblase“ erschaffen und nur mit Gleichgesinnten verbunden sein, nein.
Wir suchen immer die Verbindung zur Welt. Nicht, um sie zu belehren, sondern um verbunden zu sein.
Weil wir alle Menschen lieben und achten.

LANDWERKSTATT
Wir zivilisierten Menschen wollen wieder Ursprüngliches, VERLERNTES LERNEN:
Beziehung zu Natur und Tieren aufbauen. Gärtnern. Wildkräuter kennen, ernten, sammeln.
Uns die Natur, die Pflanzen, die Tiere achtsam und respektvoll zunutze machen.
Natur beobachten und daraus lernen. Beziehung eingehen zu Schweinen, Ziegen, Hühnern,
aber auch zu Schnecken, Ratten etc… und sie als natürliche Arbeitspartner auf dem Weg zu
einem heilen Planeten anerkennen.

Mit Tieren leben
Ein großer Wunsch der Kinder ist es, einen Gnadenhof aufzubauen mit Tieren,
die besondere Geschichten haben  oder aus einer Situation gerettet wurden.
Tiere sind Herzöffner für Menschen und heilen uns … da sehen wir ihren klaren Platz an unserer Seite.
Von dieser Seite aus betrachtet sind Haustiere wichtige Begleiter für Menschen, auch,
wenn z. B. die Futterbeschaffung manchmal ethisch nicht gut lösbar ist – noch ein gutes Experimentierfeld :-)!